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Natursteine - Beim Kauf auf Qualität achten

Natursteine werden als Bausteine für Böden, Wandverkleidungen und viele andere Bereiche im Moment immer beliebter. Kein Wunder, sind die robusten, natürlichen Werksteine doch nicht nur nachhaltig und umweltschonend, sondern vor allem auch ästhetisch ansprechend. Doch die Optik sollte bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Steinsorte nicht das einzige Kriterium sein. Naturwerksteine sind so vielfältig wie die Natur. Das gilt gerade auch für ihre Gebrauchs- und Nutzungseigenschaften Dieser Artikel soll Ihnen einen Eindruck vermitteln, auf welche Faktoren Sie achten sollten. Gerade wenn Sie größere Mengen eines Naturwerksteins verlegen möchten, sollten Sie sich zusätzlich von Fachleuten beraten lassen.

Fachhändler oder Baumarkt - Gibt es Unterschiede?

Anders als bei keramischen Fliesen oder gebrannten Ziegeln scheint bei Naturbausteinen der Unterschied zwischen den verschiedenen Produkten auf den ersten Blick weniger groß zu sein. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Ob Granit, Sandstein oder Marmor: Aus unserer täglichen Arbeitserfahrung wissen wir, dass es sinnvoller ist, Naturwerksteine vom Fachhändler zu kaufen. Dort werden die Materialien bereits im Vorfeld auf Eignungs- und Verarbeitungsqualität überprüft.

Zum Beispiel ist die Gleichmäßigkeit der einzelnen Natursteinkanten wichtig. Je glatter diese gearbeitet sind, desto problemloser erfolgt ihre Verlegung und Verfugung. Das Verlegen ungleichmäßiger Steinplatten dagegen ist oft mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden. Zum Schutz der Steine und nicht zuletzt der Bauästhetik muss dann teilweise schon während der Verlegung nachbearbeitet werden. Bei Naturstein Biermann haben wir oft mit noch gar nicht so alten Natursteinarbeiten zu tun, die bereits wieder instandgesetzt werden müssen. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder hervorragende Erfahrungen mit den Steinen des Natursteingroßhändlers Rossittis gemacht. Das breite Angebot an unterschiedlichen Werksteinen wird dort kompetent präsentiert und der Service stimmt. Auch das Angebot der Kolleginnen und Kollegen von Magnastein aus Loitsche können wir an dieser Stelle wärmstens empfehlen.

Granitsteinbruch in der nähe von Madrid

Herkunft der Steine

Natursteine werden auf der ganzen Welt abgebaut und verarbeitet. Grundsätzlich unterscheiden Steine aus unterschiedlichen Regionen im Normalfall nicht. Ob aus Europa, China oder Indien: Naturstein zeichnet sich durch seine hohe Wohnlichkeit aus. Dennoch gibt es Qualitätsunterschiede, die im abgebauten Gestein genauso wie in der weiteren Verarbeitung begründet liegen können. Bei Natursteinen aus Deutschland oder Europa ist Verlass darauf, dass die Händlerinnen und Händler, die Hersteller in Regress nehmen, wenn die Qualität nicht stimmt. Gerade bei Steinen aus Fernost ist das nicht immer gegeben. Häufig werden diese in großer Menge importiert und eine Rückverfolgung zum einzelnen Steinbruch ist von Deutschland aus nicht oder nur noch mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich. Das führt dazu, dass Natursteine aus geografisch näher gelegenen Regionen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eine hohe Qualität aufweisen.
Dazu kommen Faktoren wie der Erzmineralgehalt der Steine, der sich je nach Steinbruch und Lage unterscheidet und bei Importware oftmals nicht klar bestimmt ist. Dennoch ist es möglich, auch aus Asien sehr hochwertige Naturwerksteine zu beziehen. Je nachdem, wie viel Material Sie zu kaufen planen, sollten Sie aber überlegen, im Vorfeld eines Kaufs mit eine Fachfrau oder einem Fachmann Rücksprache zu halten. Auch kann es gerade beim Kauf importierter Steine sinnvoll sein, auf die Expertise des Fachhandels, z. B. mittels einer CE - Zertifizierung zurückzugreifen. Auch die Absprache mit der Firma, die für Sie die Verlegung vornimmt, kann an dieser Stelle sinnvoll sein. Unsere Kolleginnen und Kollegen bei Ariston Naturstein aus Bergkamen zum Beispiel unterstützen Sie gerne bei der Auswahl Ihrer Steine. Dank langjähriger, praktischer Erfahrung beim Verlegen, empfehlen wir das Ariston-Team gerne weiter.

Der Import verdirbt darüber hinaus die eigentlich sehr gute CO2-Bilanz der Naturwerksteine. Da Natursteine mit vergleichsweise geringem Energieaufwand abgebaut und verarbeitet werden, ist der CO2-Fußabdruck der fertigen Steine entsprechend niedrig. Müssen diese noch über einige Tausend Kilometer transportiert werden, geht dieser Vorteil wieder verloren. Darüber hinaus ist bei Importsteinen nicht immer klar, unter welchen Arbeitsbedingungen diese abgebaut werden.

Dichte und Härte von Natursteinen

Gerade bei Natursteinen, die im Außenbereich verlegt werden sollen, spielen Härte der einzelnen Mineralien und die Porosität des Gesteins eine wichtige Rolle. Schließlich sollen Ihre Steine möglichst witterungsbeständig und langlebig sein. Je dichter und weniger porös ein Gestein ist, desto geringer fällt die sogenannte Kapillarkapazität aus: Es dringen weniger Wasser und andere Flüssigkeiten ein. Das ist vor allem im Winter wichtig, wenn ansonsten das Risiko besteht, dass durch Gefrieren kleine Teile des Steins aufgesprengt werden. Moose, Flechten und Algen können sich in solchen Bereichen einfacher ansiedeln und zu Verfärbungen und Schäden am Naturstein führen. Eine geringe Porosität der Steine führt darüber hinaus dazu, dass diese lange Zeit als Bodenbelag genutzt und begangen werden können, ohne merklich abzunutzen. Weichere Gesteine, wie zum Beispiel Oolithkalke oder Kalksteine, die Lehmadern enthalten sind vollkommen ungeeignet. Doch auch bei den eigentlich harten und stabilen Gesteinsarten, wie Granit, kommt es immer wieder vor, dass eine zu hohe Porosität den Einsatz in bestimmten Bereichen erschwert. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie Basaltlava aus der Eifel, die trotz hoher Porosität eine hervorragende Haltbarkeit hat.
Gerade bei online oder im Baumarkt erworbenen Naturwerksteinen, die als Massenware importiert werden, beobachten wir, dass Material in sehr unterschiedlicher Nutzungsqualität verkauft wird. Zugleich muss nicht jeder weichere Stein schlecht für alle anderen Zwecke sein. Zum Beispiel als Wandverkleidung oder sogar als Bodenbelag für die Verwendung im Haus können auch diese Natursteine sinnvoll eingesetzt werden. Gegebenenfalls ist dann aber eine weitere, individuelle Bearbeitung der Steine angebracht. Zusätzliches Schleifen, Kristallisieren oder Imprägnieren können je nach Einsatzzweck und -ort adäquate Maßnahmen sein. Bei Naturstein Biermann bieten wir diese Dienstleistungen an und beraten Sie auch gerne.

Marmorsteinbruch

Rostbildung durch zu hohen Eisengehalt

Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Auswahl hochqualitativer Naturwerksteine stellt der Erzmineralanteil im Stein dar. Denn je mehr freies Eisen, bzw. in Form von Pyrit (Katzengold) in einem Gestein enthalten ist, desto mehr neigt dieses dazu Rost zu bilden. Auch hier gilt, dass das in Abhängigkeit nach Einsatzzweck schwerwiegendere Folgen haben kann. Die Erzmineralien liegen oft in stabiler Form vor. Es gibt keinen eisenfreien Granit. Die Menge und vor allen Dingen der Zustand der Erze sind entscheidend. Bianco Cristall aus Spanien ist als „Rostefix“ bekannt, währen der Pedras Salgadas aus Portugal genau das Gegenteil ist. Beide Granite stammen aus der gleichen Magmablase. Der Herkunftsort spielt eine untergeordnete Rolle. Es kommt immer auf den einzelnen Steinbruch an.

Fachhändler wie der Natursteingroßhändler Rossittis, die Firma Magna oder das Team von Ariston beraten Sie als Kundinnen und Kunden zu genau solchen Fragestellungen. Daher hier noch einmal unsere Empfehlung, Natursteine primär im Fachhandel zu kaufen und auf das Know-how der Fachleute zurückzugreifen. Auch wir bei Naturstein Biermann stehen Ihnen bei Fragen zur Pflege und Bearbeitung Ihres Natursteinwerks selbstverständlich zur Verfügung. 

großer Marmorblock
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Inhaber: Andree Biermann
In Schulten Böcken 33
59192 Bergkamen
Tel.: 02307 - 21 22 7

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