Naturstein-Biermann Ihr Natursteinspezialist

Ihr Sanierungsprofi seit 1966

Frühjahrsputz für Ihren Außenbereich

Die Frühjahreszeit - die beste Zeit, um die Natursteinterrasse, den Hauseingangsbereich (Außentreppe) o.ä. wieder auf Vordermann zu bringen. Sie sind auf der Suche nach einfach anwendbaren, aber effektiven Produkten, um Ihren Außenbereich zu reinigen?! Wir bei Naturstein Biermann garantieren Ihnen, dass wir qualitativ hochwertige Produkte anbieten und sie mit einem Kauf bei uns nichts falsch machen können. Bei Naturstein Biermann finden Sie ein vielfältiges Sortiment an Produkten für Ihren Haushalt ob im Innen- und Außenbereich. Wir bzw. unsere Produkte kümmern sich um jede Art von Steinen wie Marmor, Granit, Schiefer, Sandstein, Terrazzo, Cotto bis hin zu Quarz-Komposit u.v.m.

Vorher

Natursteintreppe vor einer professionellen Reinigung

Nachher

Natursteintreppe nach einer professionellen Reinigung

Kommen wir nun zum Eingemachten

Wenn Sie die ersten Sonnenstrahlen des Jahres sehen, wird Ihnen meistens wieder bewusst, dass Sie eine Terrasse haben die gesäubert werden muss, eine Außentreppe vor der Haustür die bereits viele Jahre hinter sich hat und man dies auch sieht oder aber Ihre Beläge im Außenbereich im Laufe der Jahre viel zu rutschig geworden sind u.v.m. Im Laufe des Winters bzw. der Wintermonate hat sich auf der Terrasse, dem Balkon, den Wegen, auf Mauerabdeckungen oder an der Hausfassade höchstwahrscheinlich viel Grünbelag o.ä. abgelagert. Umwelteinflüsse wirken sich negativ auf die Steine ein und verursachen teils hartnäckige Verunreinigungen, die dann eine schmierige Schicht bilden und schließlich den Belag rutschig machen können. Unschöne Verfärbungen und Flecken sind ebenfalls an der Tagesordnung.
Meistens wird dann der Fehler gemacht und der altbekannte Hochdruckreiniger kommt zum Einsatz. Von dieser Variante ist dringend abzuraten.

Warum möchten wir Ihnen kurz erläutern:

Im ersten Moment hat man den Eindruck, die Fläche ist perfekt sauber geworden. Dies mag sein, dennoch hat man gleichzeitig mit jeder Benutzung einen tieferen Schaden an der Oberfläche verursacht. Der Belag wird immer rauer und rauer und Schmutz, Grünspan etc. setzt sich erneut schneller und tiefer an der Oberfläche fest. Was ist das Resultat: Der Kunde holt den Hochdruckreiniger im Laufe des Jahres immer öfter und öfter hervor. Am Ende erhält man eine beschädigte, raue und schmutzanfälligere Oberfläche als gewünscht. Auch die alltägliche Reinigung wird durch eine immer rauer werdende Oberfläche erschwert, bis es irgendwann eigentlich nicht mehr möglich ist.

Wir schlagen stattdessen vor, den Belag professionell aufarbeiten zu lassen. Hier finden Sie unser gesamtes Dienstleistungsangebot. Meistens haben Ihre Beläge bereits einige Jahre hinter sich. Nach einer Aufarbeitung und anschließenden richtigen Reinigung und Pflege halten diese mindestens nochmal so lange. Nach der Aufarbeitung durch uns beraten wir Sie dann in Sachen richtiger Reinigung und Pflege, welche speziell auf Ihren Belag und Ihren Bedürfnissen abgestimmt wird. Wir führen noch vor Ort eine Einweisung mit unseren Materialien und Mitteln durch. Falls gewünscht erstellen wir ein Wartungsangebot welches Aufwand und Kosten im Laufe der Jahre minimieren wird. Hier finden Sie unsere Produktpalette für Ihren Außen- aber auch Innenbereich !

Vorher

Natursteinterrasse vor einer professionelle Reinigung

Nachher

Natursteinterrasse nach einer professionelle Reinigung

Auf unserem Youtube-Kanal oder auf unserer Website finden Sie diesbezüglich verschiedene Imformationsvideos. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, um weitere Fragen zu klären oder aber einen KOSTENLOSEN Besichtigungstermin mit uns zu vereinbaren.

Beispiele für Flecken am Naturstein um Außenbereich

Natursteine - Beim Kauf auf Qualität achten

Natursteine werden als Bausteine für Böden, Wandverkleidungen und viele andere Bereiche im Moment immer beliebter. Kein Wunder, sind die robusten, natürlichen Werksteine doch nicht nur nachhaltig und umweltschonend, sondern vor allem auch ästhetisch ansprechend. Doch die Optik sollte bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Steinsorte nicht das einzige Kriterium sein. Naturwerksteine sind so vielfältig wie die Natur. Das gilt gerade auch für ihre Gebrauchs- und Nutzungseigenschaften Dieser Artikel soll Ihnen einen Eindruck vermitteln, auf welche Faktoren Sie achten sollten. Gerade wenn Sie größere Mengen eines Naturwerksteins verlegen möchten, sollten Sie sich zusätzlich von Fachleuten beraten lassen.

Fachhändler oder Baumarkt - Gibt es Unterschiede?

Anders als bei keramischen Fliesen oder gebrannten Ziegeln scheint bei Naturbausteinen der Unterschied zwischen den verschiedenen Produkten auf den ersten Blick weniger groß zu sein. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Ob Granit, Sandstein oder Marmor: Aus unserer täglichen Arbeitserfahrung wissen wir, dass es sinnvoller ist, Naturwerksteine vom Fachhändler zu kaufen. Dort werden die Materialien bereits im Vorfeld auf Eignungs- und Verarbeitungsqualität überprüft.

Zum Beispiel ist die Gleichmäßigkeit der einzelnen Natursteinkanten wichtig. Je glatter diese gearbeitet sind, desto problemloser erfolgt ihre Verlegung und Verfugung. Das Verlegen ungleichmäßiger Steinplatten dagegen ist oft mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden. Zum Schutz der Steine und nicht zuletzt der Bauästhetik muss dann teilweise schon während der Verlegung nachbearbeitet werden. Bei Naturstein Biermann haben wir oft mit noch gar nicht so alten Natursteinarbeiten zu tun, die bereits wieder instandgesetzt werden müssen. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder hervorragende Erfahrungen mit den Steinen des Natursteingroßhändlers Rossittis gemacht. Das breite Angebot an unterschiedlichen Werksteinen wird dort kompetent präsentiert und der Service stimmt. Auch das Angebot der Kolleginnen und Kollegen von Magnastein aus Loitsche können wir an dieser Stelle wärmstens empfehlen.

Granitsteinbruch in der nähe von Madrid

Herkunft der Steine

Natursteine werden auf der ganzen Welt abgebaut und verarbeitet. Grundsätzlich unterscheiden Steine aus unterschiedlichen Regionen im Normalfall nicht. Ob aus Europa, China oder Indien: Naturstein zeichnet sich durch seine hohe Wohnlichkeit aus. Dennoch gibt es Qualitätsunterschiede, die im abgebauten Gestein genauso wie in der weiteren Verarbeitung begründet liegen können. Bei Natursteinen aus Deutschland oder Europa ist Verlass darauf, dass die Händlerinnen und Händler, die Hersteller in Regress nehmen, wenn die Qualität nicht stimmt. Gerade bei Steinen aus Fernost ist das nicht immer gegeben. Häufig werden diese in großer Menge importiert und eine Rückverfolgung zum einzelnen Steinbruch ist von Deutschland aus nicht oder nur noch mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich. Das führt dazu, dass Natursteine aus geografisch näher gelegenen Regionen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eine hohe Qualität aufweisen.
Dazu kommen Faktoren wie der Erzmineralgehalt der Steine, der sich je nach Steinbruch und Lage unterscheidet und bei Importware oftmals nicht klar bestimmt ist. Dennoch ist es möglich, auch aus Asien sehr hochwertige Naturwerksteine zu beziehen. Je nachdem, wie viel Material Sie zu kaufen planen, sollten Sie aber überlegen, im Vorfeld eines Kaufs mit eine Fachfrau oder einem Fachmann Rücksprache zu halten. Auch kann es gerade beim Kauf importierter Steine sinnvoll sein, auf die Expertise des Fachhandels, z. B. mittels einer CE - Zertifizierung zurückzugreifen. Auch die Absprache mit der Firma, die für Sie die Verlegung vornimmt, kann an dieser Stelle sinnvoll sein. Unsere Kolleginnen und Kollegen bei Ariston Naturstein aus Bergkamen zum Beispiel unterstützen Sie gerne bei der Auswahl Ihrer Steine. Dank langjähriger, praktischer Erfahrung beim Verlegen, empfehlen wir das Ariston-Team gerne weiter.

Der Import verdirbt darüber hinaus die eigentlich sehr gute CO2-Bilanz der Naturwerksteine. Da Natursteine mit vergleichsweise geringem Energieaufwand abgebaut und verarbeitet werden, ist der CO2-Fußabdruck der fertigen Steine entsprechend niedrig. Müssen diese noch über einige Tausend Kilometer transportiert werden, geht dieser Vorteil wieder verloren. Darüber hinaus ist bei Importsteinen nicht immer klar, unter welchen Arbeitsbedingungen diese abgebaut werden.

Dichte und Härte von Natursteinen

Gerade bei Natursteinen, die im Außenbereich verlegt werden sollen, spielen Härte der einzelnen Mineralien und die Porosität des Gesteins eine wichtige Rolle. Schließlich sollen Ihre Steine möglichst witterungsbeständig und langlebig sein. Je dichter und weniger porös ein Gestein ist, desto geringer fällt die sogenannte Kapillarkapazität aus: Es dringen weniger Wasser und andere Flüssigkeiten ein. Das ist vor allem im Winter wichtig, wenn ansonsten das Risiko besteht, dass durch Gefrieren kleine Teile des Steins aufgesprengt werden. Moose, Flechten und Algen können sich in solchen Bereichen einfacher ansiedeln und zu Verfärbungen und Schäden am Naturstein führen. Eine geringe Porosität der Steine führt darüber hinaus dazu, dass diese lange Zeit als Bodenbelag genutzt und begangen werden können, ohne merklich abzunutzen. Weichere Gesteine, wie zum Beispiel Oolithkalke oder Kalksteine, die Lehmadern enthalten sind vollkommen ungeeignet. Doch auch bei den eigentlich harten und stabilen Gesteinsarten, wie Granit, kommt es immer wieder vor, dass eine zu hohe Porosität den Einsatz in bestimmten Bereichen erschwert. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie Basaltlava aus der Eifel, die trotz hoher Porosität eine hervorragende Haltbarkeit hat.
Gerade bei online oder im Baumarkt erworbenen Naturwerksteinen, die als Massenware importiert werden, beobachten wir, dass Material in sehr unterschiedlicher Nutzungsqualität verkauft wird. Zugleich muss nicht jeder weichere Stein schlecht für alle anderen Zwecke sein. Zum Beispiel als Wandverkleidung oder sogar als Bodenbelag für die Verwendung im Haus können auch diese Natursteine sinnvoll eingesetzt werden. Gegebenenfalls ist dann aber eine weitere, individuelle Bearbeitung der Steine angebracht. Zusätzliches Schleifen, Kristallisieren oder Imprägnieren können je nach Einsatzzweck und -ort adäquate Maßnahmen sein. Bei Naturstein Biermann bieten wir diese Dienstleistungen an und beraten Sie auch gerne.

Marmorsteinbruch

Rostbildung durch zu hohen Eisengehalt

Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Auswahl hochqualitativer Naturwerksteine stellt der Erzmineralanteil im Stein dar. Denn je mehr freies Eisen, bzw. in Form von Pyrit (Katzengold) in einem Gestein enthalten ist, desto mehr neigt dieses dazu Rost zu bilden. Auch hier gilt, dass das in Abhängigkeit nach Einsatzzweck schwerwiegendere Folgen haben kann. Die Erzmineralien liegen oft in stabiler Form vor. Es gibt keinen eisenfreien Granit. Die Menge und vor allen Dingen der Zustand der Erze sind entscheidend. Bianco Cristall aus Spanien ist als „Rostefix“ bekannt, währen der Pedras Salgadas aus Portugal genau das Gegenteil ist. Beide Granite stammen aus der gleichen Magmablase. Der Herkunftsort spielt eine untergeordnete Rolle. Es kommt immer auf den einzelnen Steinbruch an.

Fachhändler wie der Natursteingroßhändler Rossittis, die Firma Magna oder das Team von Ariston beraten Sie als Kundinnen und Kunden zu genau solchen Fragestellungen. Daher hier noch einmal unsere Empfehlung, Natursteine primär im Fachhandel zu kaufen und auf das Know-how der Fachleute zurückzugreifen. Auch wir bei Naturstein Biermann stehen Ihnen bei Fragen zur Pflege und Bearbeitung Ihres Natursteinwerks selbstverständlich zur Verfügung. 

großer Marmorblock

Hinweise zu Ausschreibungen im Bereich Naturstein-Böden

Im Bauwesen im Allgemeinen und natürlich auch in der Natursteinbranche im speziellen spielt die öffentliche Ausschreibung von Aufträgen eine große Rolle. Vor allem die öffentliche Hand, die in den allermeisten Fällen zur Ausschreibung von Aufträgen verpflichtet ist, macht davon Gebrauch. Doch auch privatwirtschaftliche Unternehmen nutzen immer häufiger dieses Verfahren. Durch Internet und digitale Medien haben sich sowohl die Ausschreibung selbst als auch die Bewerbung auf entsprechende Aufträge in den letzten zwei Jahrzehnten stark vereinfacht und stellen einen äußerst sinnvollen Weg dar, um passende Experten für hoch spezialisierte Arbeiten, wie etwa die Sanierung von Naturstein-Oberflächen, zu finden. Damit dabei alles reibungsfrei funktioniert, sollte der Auftraggeber die Ausschreibung so spezifisch wie möglich formulieren. Hier beginnt jedoch meist für den zukünftigen Auftragnehmer ein mittleres Desaster. Bevor es ans Eingemachte, also die Positionen der angefragten Arbeiten geht, ist man leider gezwungen gefühlte tausend Seiten Text zu lesen. Allein hierbei hat man bereits das Gefühl, dass das Ausfüllen des Leistungsverzeichnisses länger dauert als gedacht. Wichtig zu wissen ist, dass es bei Oberflächensanierungen sehr schwierig ist, genaue Materiallisten zu erstellen. Zum einen müsste man jedes Mittel welches verwendet wird abmessen oder wiegen, zum anderen verwenden wir verschiedene Segmente oder Pads unter den jeweiligen Maschinen, wo sich der Verbrauch je nach Baustelle im My Bereich bewegt. Wir haben es bereits häufig erlebt, dass in der Ausschreibung verlangt wird Hersteller, Lieferant und sogar Preise für die verwendeten Materialien anzugeben. Wir wiedersprechen hier immer ganz klar und versuchen so spätere Diskussionen warum wir dies nicht tun zu vermeiden. Des Weiteren ist es wichtig vorab abzuklären, welche Unterlagen vorgelegt werden müssen. Nicht selten haben wir es erlebt, dass die Rechnungen zurückgewiesen werden, weil eine bestimmte Bescheinigung gefehlt hat. Hier war im Vorfeld nicht dargelegt worden, was der Auftragnehmer alles benötigte. Auch genaue Rechnungsanschriften usw. müssen vorab mitgeteilt werden. Leider verlängern viele Auftraggeber das Zahlungsziel, weil z.B. eine bestimmte Auftragsnummer fehlte.

Auch VOB oder Gewährleistungen spielen eine große Rolle. So gibt es z.B. auf Oberflächenaufarbeitungen generell keine Gewährleistung es sei denn dies ist gesondert vereinbart. Zum einen hatte der Belag bereits eine Gewährleistung nach Verlegung, zum anderen ist es schwer für die Firma die den Boden aufgearbeitet hat zu kontrollieren ob dieser auch richtig gereinigt und gepflegt wird. Haben wir zum Beispiel einen Marmor geschliffen und poliert und die Reinigungsdame nimmt einen säurehaltigen Reiniger der die Oberfläche angreift, unterliegt dies nicht der Gewährleistung.

Missverständnisse vorbeugen!!

Genaue Zahlen und Fakten nennen

Wie bei den allermeisten anderen Ausschreibungen auch, ist es wichtig, bei der Ausschreibung von Oberflächensanierungen zunächst die nackten Fakten klar und deutlich darzulegen. Das sind nicht nur die direkt mit dem Bauprojekt verbundenen Daten, wie Materialien oder Flächengröße, als auch die gewünschten Arbeiten in ausführlicher Beschreibung. Aber auch hier kommt es meist zum ersten Konflikt beim Ausfüllen des LV´s. Oft genug haben wir ein LV für ein öffentliches Gebäude in dem z.B. ein Bestandsboden aus Betonwerkstein aufgearbeitet werden soll. Gewünscht wird hier eine Reinigung oder das Abschleifen der Fläche inkl. anschließender Kristallisation. Der Boden soll im Anschluss mind. R9 erreichen. Das R steht für Rutschfestigkeit und beschreibt eine nach DIN 51130/51131 definierte Kategorisierung von Bodenbelägen. Für Bodenmaterialien im öffentlichen Raum wird davon ausgegangen, dass eine Einordnung des entsprechenden Materials in die Gruppe R9 genügend Sicherheit und Halt bietet, um Trittverlust und Ausrutschen zu verhindern. Bodenbeläge dieser Kategorie können bei einem Gefälle von 6°-10° auch dann noch sicher begangen werden, wenn sie mit Öl benetzt werden. Die Kategorisierung verschiedener Natursteinmaterialien in Laborversuchen zeigt, dass die Politur der Böden nach den Verfahren C120 und C220 in vielen Fällen für hinreichende Rutschfestigkeit sorgt. Allerdings ist dabei zu beachten, dass derartige Laborergebnisse oft nicht mit Gleitmessungen vor Ort übereinstimmen. Natursteine sind, wie der Name schon sagt, natürliche Baustoffe. Eine absolute Normierung des Materials ist insofern nicht möglich.

Jetzt Achtung. Spätestens bei der Anfrage Kristallisation und mind. R9 Wert sollte ein Fachbetrieb aufmerksam werden. Ein Kristallisierter Boden erreicht nicht immer einen R9 Wert. Nach der Kristallisation (Politur) soll dann eine Fluatierung aufgebracht werden! Eine Fluatierung auf einer polierten Fläche wäre wie Seife auf eine Glasscheibe aufzubringen. Es ist schwer zu sagen ob es hier an Unwissenheit des Bauherrn oder Architekten liegt oder ob bereits im Vorfeld eine falsche Beratung stattgefunden hat. Solche Angaben machen es uns schwer ein LV vollständig und fachgerecht auszufüllen.

Eine Ausschreibung in der nicht eine spezifische Rutschfestigkeit, sondern ein Politurverfahren in den Anforderungskatalog aufgenommen wird, sollte also nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen. Gerade die technisch klingenden Bezeichnungen C120 oder C220 erwecken bei vielen Immobilieneignerinnen und -eignern den Eindruck, damit ein eindeutiges Endergebnis definieren zu können. Doch C220 bedeutet lediglich, dass Siliziumcarbid (das C steht für Carborundum) als Schleifmittel zum Einsatz kommt. Je höher der nach dem C angegebene Zahlenwert, desto feiner ist das Schleifpulver und umso glatter lassen sich damit Natursteine schleifen. Dass C220 in vielen Fällen geeignet ist, Bodenbeläge mit der Rutschfestigkeit R9 zu schleifen bedeutet damit aber nicht, dass das immer und für jedes Natursteinmaterial gilt. Eine Vielzahl von Faktoren spielen hier eine Rolle wie zum Beispiel die eingesetzte Maschine also das Gewicht und die Umdrehung und welches Werkzeug sich unter der Maschine befindet. Erst wenn all diese Faktoren berücksichtigt wurden, lässt sich vor Ort eine Gleitmessung durchführen die aber nur aussagen kann, ob der Belag sehr sicher, sicher, bedingt sicher oder unsicher ist. Der R-Wert ist ein Laborwert der sich nur in schiefer Ebene messen lässt. Gerade in den Eingangsbereichen öffentlicher Gebäude ist es nicht immer sinnvoll, Natursteinböden nachträglich polieren zu lassen, da der R-Wert des Bodens dadurch verändert wird. Eine entsprechende vorherige Analyse vor Ort ist oftmals angebracht und sollte am besten noch vor der eigentlichen Auftragsausschreibung erfolgen.

 Ausschreibungen so spezifisch wie möglich formulieren

Beschichtung von Bodenmaterialien

Auch bei den Anforderungen an Fluatierung und Versiegelung von Böden sehen wir oft uneindeutige oder sogar widersprüchliche Formulierungen in Ausschreibungen. Als erstes ist die Frage zu stellen welches Mittel zur Fluatierung eingesetzt werden soll: Wachsfluat oder Härtefluat etc. Zunächst ist es um das zu vermeiden wichtig, zu verstehen, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Verfahren haben. Während die Fluatierung eines Bodens mit speziellen Wachsen nämlich vor allem mehr Glanz und Farbintensität verspricht, dienen Versiegelungen primär dem Oberflächenverschluss des Steins. Fluatierung stellt dabei vor allem eine Option für nicht-polierte Steine dar, da das Verfahren auf polierten Böden zu Streifenbildung beitragen kann, die die optischen Verschönerungen neutralisieren. Eine Versiegelung wiederum sollte nur bei besonders belasteten Böden zum Einsatz kommen - zum Beispiel auf Toiletten oder im unteren Bereich einer Außenfassade. Die Versiegelung sorgt dafür, dass der Stein nur geringfügig atmungsaktiv ist. So wird zwar verhindert, dass Flüssigkeiten in den Naturstein eindringen und unschöne Flecken bilden, doch zugleich können bereits im Material vorhandene Stoffe geringfügig austreten. Eine insgesamt verringerte Haltbarkeit des Natursteins kann die Folge sein. Auch bei Fragen zur Oberflächenversiegelung empfiehlt es sich, bereits vor der Ausschreibung Kontakt zu entsprechenden Fachbetrieben aufzunehmen und Informationen über die im konkreten Fall sinnvollen Methoden und Möglichkeiten einzuholen.

Bei Naturstein Biermann stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns ganz einfach telefonisch oder per E-Mail! Auch bei einer Ausschreibung ist es sinnvoll eine vorherige Besichtigung vorzunehmen.

Natursteine - Was ist das eigentlich und welche Materialien gibt es?

Grundsätzlich gilt: Der Name ist Programm. Steine die direkt aus der Natur stammen, gelten grundsätzlich als Natursteine. Sie unterscheiden sich zum Beispiel von gebrannten Ziegeln, keramischen Materialien oder aus Zement gegossenen, steinähnlichen Baustoffen. Natursteine in unterschiedlichster Qualität gibt es direkt aus Deutschland und unseren Nachbarländern in Europa. Doch auch von anderen Kontinenten werden Natursteine importiert. Für uns im Baugewerbe sind in erste Linie die sogenannten Festgesteine wichtig, die in Steinmetzwerkstätten zu Naturwerksteinen verarbeitet werden.

Naturstein vom Steinmetz bearbeitet

Welche Natursteine gibt es?

Das wohl wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Natursteins ist die Härte des Gesteins. Grundsätzlich wird hier zwischen Weich- und Hartgestein unterschieden. Zu den Weichgesteinen gehören zum Beispiel die verschiedenen Sandsteine, Marmor oder auch Vulkanite wie Andesit oder Basalt. Zu den Hartgesteinen dagegen zählt man z.B. Materialien wie Granit und Diorit, die widerstandsfähiger und damit vor allem für die Verwendung im Garten oder der Außenarchitektur geeignet sind. Die Einteilung in Weich- und Hartgestein lässt sich dabei in vielen Fällen nicht trennscharf ziehen. Sie hilft vor allem Handwerkerinnen und Handwerkern, zu entscheiden, mit welchen Werkzeugen die Verarbeitung des entsprechenden Gesteins am besten vorzunehmen ist. Natursteine gelten übrigens auch als besonders umweltfreundliches Baumaterial. Denn bei der Herstellung der Naturbausteine wird weniger Energie aufgewandt als bei der Produktion keramischer Baumaterialien. Da viele der Naturgesteinsarten in Deutschland oder unseren Nachbarländern vorkommen, lassen sich potenziell auch die Transportwege kurzhalten. Die Entsorgung von nicht länger gebrauchten Natursteinen stellt in der Regel ebenfalls kein Problem dar, da diese unbehandelt keinerlei Umweltgifte enthalten.

Kran im Marmorsteinbruch

Verwendung von Natursteinen im Innen- und Außenbereich

Die besonders weichen Steine, wie etwa Sand- und Kalksteine oder Marmor werden vor allem für die Verwendung im Haus ausgewählt. Die Oberflächen fühlen sich angenehm an und lassen sich in unterschiedlichsten Farbtönen beziehen. Jedoch ist hier auch immer an die Empfindlichkeit des jeweiligen Steins zu beachten. Für die Nutzung im Außenbereich dagegen eignen sich vor allem Hartgesteine, die widerstandsfähiger sind und auch bei heftigen Witterungsverhältnissen lange erhalten bleiben. Zusätzlich empfiehlt es sich, möglichst von Anfang an etwas Zeit und Mühe in die Pflege der Steine zu investieren (siehe dazu unseren Beitrag zu Flecken am Naturstein). Gerade für Steine, die in besonders beanspruchten Bereichen genutzt werden, ist das wichtig. Doch nicht nur die Widerstandsfähigkeit der einzelnen Gesteinsarten ist ein ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Material.

Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Gesteinsarten

Auch die konkreten Nutzungswünsche spielen eine Rolle. So ist zum Beispiel Granit als schichtweise aufgebautes Gestein nicht einfach so durchbohrbar. Hierzu benötigt man spezielleres Werkzeug oder am besten eine Fachfirma die sich damit auskennt. Auf der anderen Seite ist Granit aber widerstandsfähig und teilweise säureresistent, sodass er besser geeignet ist als Marmor, um zum Beispiel Badezimmerböden damit auszulegen. Doch auch für Pflastersteine, Platten oder Treppenstufen eignet er sich hervorragend. Syenit, Diorit und Basalt sind mit dem Granit nah verwandt und werden auf ähnliche Weise eingesetzt. Sand- und Kalksteine dagegen sind hervorragend geeignet, um auch nach Fertigstellung des Baus noch weiter bearbeitet zu werden. Damit eignen diese sogenannten Sedimentgesteine sich besonders, um im Innenbereich Bodenbeläge oder Mauern zu bauen. Auch bei der Anlage von Steingärten greifen heute immer mehr Bauherren und Architekten auf Kalkstein zurück. Die Bauherrn sollten aber genauestens über die Empfindlichkeit (nicht säureresistent) und die richtige Reinigung und Pflege aufgeklärt werden.
Marmor, Schiefer und Gneis schließlich sind als sogenannte Metamorphite oder Umwandlungsgesteine vor allem aus optischen Gründen spannend. Marmor zum Beispiel entsteht durch Kristallisierung der Quarze aus Kalkstein und gilt bereits seit Jahrtausenden als besonders edles Baumaterial. Aufgrund seiner Struktur speichert Marmor Wärme gut und eignet sich damit, um in Verbindung mit einer Fußbodenheizung eingesetzt zu werden. Gerne beraten wir Sie und helfen Ihnen das passende Material für sich zu finden. Anschließend stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite wenn es um eine nachträgliche Bearbeitung, Verschönerung oder die richtige Reinigung und Pflege geht.

Flecken am Naturstein

(Urin, Farbstoffe, Säure, Zigaretten, Hitzeunbeständigkeit zum Beispiel bei Küchenarbeitsplatten, Blüten bzw. Samen im Außenbereich usw.)

Verschmutzungen sind immer unschön, noch unschöner sind sie allerdings auf einem zeitlos schönen Naturstein. Naturstein wird gerne im Außenbereich, als Fußboden oder auch als haltbares Material für Fassaden oder Wände im Innenbereich verwendet. Durch die äußeren Einflüsse kann sich dieses Material trotz seiner Härte (teilweise) und Haltbarkeit verfärben und sogar verwittern und kaputt gehen. Durch die teilweise offene Oberfläche können Fremdstoffe in den Stein eindringen und diesen nachhaltig zerstören oder Verfärbungen und Flecken verursachen, die teilweise von allein nicht wieder verschwinden. Besonders Rückstände von Urin, Farbstoffen, Säuren, Zigarettenstummel, Spuren von Hitze und Blütenstaub sowie Blätter kann dem Stein böse zusetzen. Ist der Stein erstmal angegriffen sollte man sich professionelle Hilfe holen.

Beispiele für Verfärbungen:

Birken Verfärbung :

Birken Verfärbung

Verfärbungen im Außenbereich :

Verfärbungen im Außenbereich

Wie bekomme ich meinen Stein wieder sauber?

Wir von Naturstein Biermann haben die nötige Erfahrung, wenn es um die Restaurierung und Sanierung von Oberflächen aus Naturstein geht. Versuchen Sie lieber nicht die verschmutzte Oberfläche selbst mit irgendwelchen Reinigungsmitteln oder mechanisch zu bearbeiten. Meist verursachen Sie dadurch einen größeren Schaden als z.B. die Verfleckung. Bei der Fleckentfernung haben wir verschiedene Möglichkeiten: Wir können mit chemischen Produkten arbeiten, wir können mit mechanischen Verfahren arbeiten wie Schleifen, Bürsten, Kugelstrahlen etc. Es kommt auf die Art und Tiefe der Verunreinigung an. Wenn der Kunde weiß um welche Flecken es sich handelt, ist es für uns leichter die richtigen Mittel und das richtige Verfahren zu bestimmen. Generell raten wir immer dazu ein Muster anzulegen, um zu sehen wie wir am besten an die Verfleckungen ran gehen und welches Erfolgsergebnis wir hierbei erzielen können.

Arbeitsplatte Vorher/Nachher :

Arbeitsplatte vorher/nachher

Verunreinigungen im Außenbereich

Ob Sandstein-, Schiefer- oder Granit: Grünbelag kann jede Art von Naturstein treffen. Dabei handelt es sich um Algen oder Moose, die sich an einzelnen feuchten Stellen des Steins ansiedeln und von dort in Form unschöner Verfärbungen verbreiten. Als sogenannte Pionierpflanzen können solche Gewächse mittelfristig auch Schäden am Naturstein verursachen, die über die zunächst „harmlose Vergrünung“ hinausgehen. Besonders im Bereich der Fugen saugt sich der Grünspan und das Moos voll mit Wasser, was im Winter bei Frost zu Flackenrissen führt. Durch die defekten Fugen gelangt immer mehr Wasser in den Untergrund. Auch hier führt dies mit jedem Frost zu weiteren Schäden im Untergrund. Das Material löst sich, reisst und bricht teilweise aus. Unser Algen-Ex zum Beispiel ist in diesem Fall die beste Wahl, um schnell und effektiv gegen die Vergrünung vorzugehen. Manchmal ist jedoch eine maschinelle Reinigung unumgänglich.

Meist wesentlich ärgerlicher sind Verunreinigungen durch Säuren - zum Beispiel aufgrund von Urin. Besonders an Fassaden zeigt sich dieses Problem sehr deutlich. Solche Verunreinigungen zu bekämpfen ist eine Wissenschaft für sich. Denn hier reicht es leider nicht aus, mit Säure beschädigten Naturstein einfach nur chemisch zu reinigen. Ein Schleifen oder Strahlen der Oberfläche ist, wenn die Säure bereits in den Stein eingedrungen ist, oft unumgänglich. Je nach Material müssen unterschiedliche Mittel und Methoden eingesetzt werden. Als Faustformel gilt: Je gröber das Steinmaterial an der Oberfläche ist, desto tiefer dringen Säuren und andere Flüssigkeiten ein.
Ein weiteres Problem im Außenbereich, welches unschöne Flecken herbeiführt, bringen umliegende Bäume, Büsche und Sträucher. Abgefallenen Blüten und Blätter, besonders von der Birke, verursachen sehr häufig unschöne bräunliche Verfärbungen. Vor allem im Spätsommer und Herbst können Pflanzenteile durch das Herabfallen von Laub, Früchten und Beeren oder durch Kot von Vögeln und anderen Tieren auf die Oberfläche gelangen und Flecken auf den Steinoberflächen bilden. Die Verfärbungen können hier vielfarbig sein; beige bis hellrot oder lila bis dunkelviolett. Damit müssen Sie nicht leben. Auch hier haben wir Lösungen, um Sie von den unschönen Verfleckungen zu befreien.

Verunreinigungen im Innenbereich

Auch im Innenbereich kann es zu Verunreinigungen und Beschädigungen durch zum Beispiel Säuren oder Farbstoffen an Naturstein-Oberflächen kommen. Zum Beispiel in Sanitärräumen, wo vor allem Urinspritzer ein Problem darstellen, oder in Treppenhäusern, wenn Schmutz von der Straße hereingetragen wird. Oberflächenverätzungen durch zum Beispiel Fruchtsäuren auf Marmor stellen häufig ein Problem dar, wo wir gerne behilflich sind. Selbst Küchenarbeitsplatten aus Granit sind nicht immer Fleckbeständig. Hier kommt es auf eine optimale Beratung seitens des Lieferanten an. Granit ist nicht immer gleich Granit. Hitzebeständigkeit spielt an der Küchenarbeitsplatte ebenfalls eine Rolle. Wir sind bereits oft gerufen worden, weil Kunden „Kringel“ durch heiße Töpfe oder Pfannen, die eine Unwucht haben, auf Ihrem Naturstein haben. Abzuwägen ist für uns, um welchen Stein es sich handelt, was genau passiert ist und um welche Verfärbungen es sich bei einer Küchenarbeitsplatte handelt. Nach der Begutachtung durch uns ist mit dem Kunden zu besprechen, welche Möglichkeiten es gibt.
Bei polierten Oberflächen die einen Säureschaden aufweisen reicht oft eine Kristallisation des Bereiches aus. Bei seidenmatten Oberflächen kann ein Oberflächensystemschliff die Flecken entfernen. Jede Oberfläche muss aber individuell betrachtet und bearbeitet werden. Eine pauschale Aussage macht hier wenig Sinn. Aus diesem Grund bieten wir generell eine kostenlose Besichtigung vor Ort an.

Einige Beispiele für Flecken in der Vorher/Nachher Ansicht:

Urinflecken Vorher/Nachher :

Urinflecken Vorher/Nachher

Verfärbung durch eine Zigarette Vorher/Nachher :

Verfärbung durch eine Zigarette Vorher/Nachher

Säureflecken Vorher/Nachher :

Säureflecken Vorher/Nachher
Zufriedene Kunden
BVB Logo
Körling-Interiors
Barmenia
Sparkasse Unna Kamen
Ariston Naturstein

Firma

Naturstein Biermann
Inhaber: Andree Biermann
In Schulten Böcken 33
59192 Bergkamen
Tel.: 02307 - 21 22 7

Naturstein Biermann
Inhaber: Andree Biermann
In Schulten Böcken 33
59192 Bergkamen
Tel.: 02307 - 21 22 7