Naturstein-Biermann Ihr Natursteinspezialist

Ihr Sanierungsprofi seit 1966

Handwerks-Dienstleistungen während der Corona-Krise

Auch im Jahr 2021 gelten zunächst weiterhin die bundesweiten Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie. Obwohl nun endlich der langersehnte Impfstoff da ist und in ersten Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Impfzentren verabreicht wird, kann von allgemeiner Entwarnung noch keine Rede sein. Über Wochen, womöglich Monate werden wir wohl alle weiterhin mit Einschränkungen leben müssen, um uns gegenseitig und vor allem die Angehörigen der verschiedenen Risikogruppen zu schützen. Erst wenn ein nennenswerter Teil der Bevölkerung tatsächlich geimpft ist, wird hoffentlich wieder eine gewisse Normalität einkehren können. Während Anfang Januar der Lockdown dafür sorgt, dass Schulen und viele Geschäfte noch geschlossen sind, kehren in anderen Betrieben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allmählich aus dem Weihnachtsurlaub zurück an die Arbeit. Wie sieht das beim Handwerk in NRW aus? Ist es möglich, während der Corona-Pandemie Handwerkerinnen und Handwerker für dringende Reparaturen oder Instandhaltungsarbeiten zu engagieren?

Das Handwerk ist oft essenziell und systemrelevant

Die kurze Antwort: Ja, Sie haben auch während der Pandemie die Möglichkeit, uns (und viele andere Handwerksbetriebe) für die üblichen Aufträge zu engagieren. Viele kleine Arbeiten können schließlich nicht lange warten. Wenn etwa an einer Treppe eine beschädigte Stufe zur Stolperfalle wird oder an einer Hauswand angebrachte Natursteinkacheln nach einem Unwetterschaden herabzufallen drohen, ist es wichtig, diese Schäden so schnell wie möglich beheben zu lassen. Doch auch Erneuerungs- und Reinigungsarbeiten führen wir während des Corona-Lockdowns gerne weiter für Sie durch. Selbstverständlich achten wir dabei auf Ihre und unsere Sicherheit und halten uns an alle notwendigen Hygieneregeln. Egal ob bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Geschäft, wo Sie die Zwangspause für Renovierungsarbeiten nutzen wollen: Bei Naturstein Biermann stehen wir selbstverständlich auch 2021 für Sie bereit und kümmern uns um alle Arbeiten rund um Ihre Natursteine. Insbesondere für wichtige und sicherheitsrelevante Reparaturarbeiten stehen wir Ihnen auch kurzfristig zur Verfügung. Gerade jetzt im Winter, wenn es glatt und rutschig ist, spielt zum Beispiel die Trittsicherheit auf Treppen und Böden eine noch größere Rolle als sonst. Wir kümmern uns für Sie sowohl um kurzfristige Reparaturen oder Grafittientfernungen als auch um Instandhaltungsarbeiten wie die Aufbringung von Oberflächenversiegelungen, das Schleifen von Böden oder das Kristallisieren von Naturkalksteinen.

Service und Beratung per Telefon

Dennoch läuft natürlich auch bei uns nicht alles im gewohnten Rhythmus. Während die Lockdown-Regelungen gelten, dürfen wir Sie zum Beispiel nicht in unseren Büros willkommen heißen und dort beraten. Stattdessen informieren wir Sie aber selbstverständlich weiterhin gerne telefonisch und per E-Mail über unsere Angebote und Dienstleistungen. Auch die Vorabbesichtigung Ihrer Immobilie im Vorfeld größerer Projekte gehört natürlich auch während der Pandemie zu unserem Service- und Beratungsangebot. Genau wie bei den eigentlichen Arbeiten halten wir auch dabei alle geltenden Hygienevorschriften ein und stellen so sicher, dass einer möglichen Verbreitung des Virus vorgebeugt wird.

Maske und Desinfektionsmittel

Einhaltung von Regeln

Selbstverständlich halten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich während der Arbeit an die geltenden Schutzregelungen. Das heißt, wir berücksichtigen die AHA Regeln, halten also genügend Abstand von den Kundinnen und Kunden und untereinander, kümmern uns darum, die Hände häufiger als sonst zu waschen und zu desinfizieren und tragen konsequent Mund-Nasen-Schutzmasken. Selbstverständlich stellen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern davon auch immer genügend zur Verfügung, sodass ein regelmäßiger Austausch gegen eine frische Maske möglich ist. Auch Desinfektionsmittel gehören im Moment zur Grundausstattung in unseren Werkzeugkästen. Die gemeinsame Nutzung von Werkzeugen versuchen wir zu minimieren. Gerade im Fall von Spezialwerkzeugen ist das allerdings nicht immer möglich. Darüber hinaus gilt bei uns ganz klar: Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter erkältet ist oder sich ansonsten nicht gesund fühlt, bleibt diese bzw. dieser vorsorglich zu Hause. Das kann in Ausnahmefällen dazu führen, dass wir einzelne Termine verschieben müssen. Für uns und vor allem Sie, unsere geschätzten Kundinnen und Kunden, ist das natürlich ärgerlich und umständlich. Eine Infektion mit Covid 19 aber wäre in vielen Fällen wohl noch erheblich unangenehmer. Sollten Terminverschiebungen notwendig werden, informieren wir Sie natürlich so früh wie möglich darüber. Wir versuchen in solchen Fällen dringende Reparaturen, die zum Beispiel die Trittsicherheit auf Treppen oder Böden betreffen, zu priorisieren und bereits begonnene Arbeiten, deren Ausführung sich über mehrere Tage streckt, rasch zu beenden.

Sensibilisierung des Teams

Die andauernde Präsenz des Themas Corona sorgt dafür, dass viele Menschen, obwohl Ihnen die Problematik durchaus präsent ist, blind für die Gefahren der Pandemie werden. Dann kann es leicht passieren, dass Schutzmaßnahmen versehentlich vergessen und dementsprechend ignoriert werden. Aus diesem Grund sorgen wir mit entsprechenden Awareness-Maßnahmen dafür, dass unser Team für das Thema Corona sensibilisiert bleibt. Wir erinnern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig an die Verantwortung, die sie gegenüber unseren Kundinnen und Kunden tragen. Auch bei uns im Betrieb kümmern wir uns darum, dass alle Hygieneregeln zu jeder Zeit eingehalten werden.

AHA-Regeln

Aufzeichnungen

Zugleich stellen wir momentan natürlich noch genauer als sonst sicher, dass lückenlos aufgezeichnet wird, welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wann bei welchen Arbeiten eingesetzt worden sind. Sollte es allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz also zu einer Covid-19-Infektion in unserem Unternehmen kommen, haben wir die Möglichkeit, Sie so rasch wie möglich darüber zu informieren. Sie und Ihre Familie oder Ihre Angestellten erfahren so von dem potenziellen Kontakt und haben Gelegenheit, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Umgekehrt bitten wir natürlich auch Sie, uns so rasch wie möglich zu informieren, wenn wir im Laufe der letzten 14 Tage bei Ihnen im Einsatz waren und bei Ihnen in dieser Zeit eine Covid-19-Infektion festgestellt wird. Das ist nicht nur für uns und unser Team wichtig, sondern natürlich auch für unsere anderen Kundinnen und Kunden, die wir uns bemühen zu schützen.

Haben Sie weitere Fragen zu unseren Corona-Schutzmaßnahmen, unseren Services und Angeboten? Gerne beraten wir Sie telefonisch, per E-Mail und hoffentlich bald auch wieder in unseren Geschäftsräumen. Nehmen Sie einfach über das Kontaktformular auf unserer Website Kontakt zu uns auf, wir melden uns so schnell wie möglich zurück und besprechen alles Notwendige mit Ihnen. Auch wenn Sie aufgrund der Pandemie besondere Wünsche haben, zum Beispiel weil eine Risikopatientin oder ein Risikopatient bei Ihnen im Haushalt lebt, berücksichtigen wir das natürlich bei der weiteren Planung eines Arbeitseinsatzes. In den allermeisten Fällen sollten die von uns bereits getroffenen Vorsichtsmaßnahmen aber ausreichen, um Sie und die Menschen in Ihrer Umgebung einem so geringen Risiko wie möglich auszusetzen.

Handwerksdienstleistungen - Wie sieht ein realistisch kalkulierter Kostenvoranschlag aus?

Kostenvoranschläge von Handwerksunternehmen werden von vielen Kundinnen und Kunden oft mit Argwohn betrachtet. Gerade wer privat Klempnerinnen, Maler, Maurer o.ä. beauftragt, staunt oft nicht schlecht über die scheinbar hohen Preise der Dienstleistung. Das ist auch nachvollziehbar, schließlich ist für die Kundschaft meist nur ein kleiner Teil der tatsächlich anfallenden Kosten und Aufwendungen direkt sichtbar. Doch die scheinbar hohen Preise eines Handwerksbetriebs sind häufig knapper kalkuliert, als die Kundinnen und Kunden auf den ersten Blick sehen oder sehen wollen. Denn die Arbeit vor Ort stellt typischerweise nur einen Teil dessen dar, was bei der Kalkulation des Kostenvoranschlags berücksichtigt werden muss. Anfahrt, Material, Büro- und eventuell Werkstattmiete, der Kauf von Fahrzeugen und viele weitere Kostenfaktoren fließen in die Berechnung ein. Dadurch ergibt sich ein auf den ersten Blick hoch erscheinender Stundensatz für Handwerksdienstleistungen, der sich aber zum überwiegenden Teil aus laufenden Betriebskosten zusammensetzt. Besonders viel bleibt den meisten Betrieben davon nach Abzug aller Kosten leider nicht erhalten. Für Sie bedeutet das, dass Sie Kostenvoranschläge sowohl bei deutlich zu hohen als auch bei wesentlich zu niedrig angesetzten Preisen hinterfragen sollten. Ein unrealistisch preisgünstig kalkuliertes Angebot sorgt im Nachhinein oftmals noch für viel Ärger. Doch wie hohe Stundensätze und Kosten sind vertretbar? Dieser Artikel soll Ihnen zumindest einige Anhaltspunkte geben, welche Kosten für die Betriebe anfallen und worauf Sie achten sollten.

Lohn- und Gehaltskosten

Einer der größten Posten in der Kostenkalkulation beinahe jeden Betriebs sind die Lohnkosten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei Handwerksbetrieben betrifft das einerseits die bei den Kundinnen und Kunden vor Ort verbrachten Arbeitsstunden. Doch auch Büroarbeitszeit, An- und Abfahrt, alle benötigten Werkzeuge und Maschinen verladen, reinigen und instandhalten und zum Beispiel die Lohnfortzahlung während des Urlaubs oder im Krankheitsfall müssen finanziert werden. Will und soll der Betrieb die Angestellten dann auch noch fair und gut bezahlen, summieren sich die Lohn- und Gehaltskosten, die abseits der konkreten Arbeit bei den Kundinnen und Kunden anfallen, schnell zu hohen monatlichen Beträgen. Insbesondere die Sozialabgaben, die der Betrieb für seine Mitarbeiter zahlt, fallen dabei noch zusätzlich deutlich ins Gewicht. Ebenso die Arbeitszeit die im Büro anfällt für zu Beispiel Angebots- und Rechnungserstellung, Telefonat Annahme, Materialeinkauf für die jeweilige Baustelle etc.

Miete, laufende Kosten und Finanzierungen

Dazu kommen Kosten für die Miete von Büro- und Lagerräumen und in vielen Fällen Werkstätten. Allein das kostet die meisten Handwerksfirmen Monat für Monat mehrere Tausend Euro. Selbst bei hohen Stundensätzen arbeiten die Betriebe typischerweise mehrere Arbeitstage im Monat nur für die Finanzierung der Mietaufwendungen. Dazu kommen Nebenkosten, wie sie im Privathaushalt auch anfallen: Elektrizität, Wasser, Heizung, Telekommunikation. Eventuelle Finanzierungen für Fahrzeuge, Geräte und andere Investitionen verursachen, insbesondere bei kleineren Unternehmen, häufig genug weitere hohe monatliche Fixkosten. Gerade Spezialgeräte, die nur in vergleichsweise geringen Stückzahlen gefertigt werden, kosten oft enorme, auf den ersten Blick nicht nachvollziehbare Summen. Aber auch andere, alltäglichere Investitionen müssen getätigt werden:

Büroausstattung, Transportfahrzeuge und so weiter. Auch für die Anschaffung von Verschleiß- und Verbrauchsmaterialien fallen in Handwerksbetrieben regelmäßig Kosten an. Werkzeuge müssen erneuert oder repariert, Schmiermittel und Chemikalien eingekauft, Arbeitskleidung beschafft werden. Auch die Wartung und die Nutzung betriebseigener Fahrzeuge fällt in diese Sparte. Jährliche Seminare für die Mitarbeiter sowie Zertifikate die eingeholt und erneuert werden müssen, verursachen ebenfalls weitere Kosten.

Beurteilung der anstehenden Arbeiten

Steuern und Versicherungen

Nicht zuletzt zieht natürlich auch Vater Staat einen Teil des Gewinns ein. Nicht nur die direkt auf der Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer müssen Handwerksbetriebe ans Finanzamt abführen. Weitere Steuern von der Gewerbe- bis zur Einkommenssteuer wollen ebenfalls bezahlt werden. Auch das sind Kosten, die die Betriebe über die Stundensätze an ihre Kundschaft durchreichen müssen. Ähnliches gilt für Versicherungen. Von der Berufshaftpflicht- bis zur Kfz-Versicherung gibt es zahlreiche Schutzbriefe, die für Handwerksbetriebe dringend notwendig oder sogar gesetzlich vorgeschrieben sind. Übrigens: Auch als Privatkundin oder Privatkunde haben Sie unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, Teile von Handwerksrechnungen steuerlich geltend zu machen. Wichtig ist dabei, dass es sich um sogenannte "haushaltsnahe Dienstleistungen" handeln muss.

Rückstellungen

Hinzu kommt, dass Handwerksbetriebe und andere Firmen jeder Größe Rückstellungen bilden müssen, um auf Einnahmenausfälle und vergleichbare Notlagen reagieren zu können. Große Teile der oben beschriebenen, regelmäßig anfallenden Kosten fallen schließlich auch dann an, wenn es einmal keine Aufträge gibt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Miete und Versicherungen müssen auch dann bezahlt werden. Während der Corona-Krise sind zum Beispiel auch für viele Handwerkerinnen und Handwerker Teile des Geschäfts weggebrochen. Obgleich die Branche im Allgemeinen weniger stark betroffen war und ist als viele andere Bereiche des wirtschaftlichen Lebens, sind die Ausfälle für viele doch spürbar. Auch ausbleibende Zahlungen säumiger Schuldner stellen für viele Handwerkerinnen und Handwerker einen nicht zu unterschätzenden und zugleich nur schwer kalkulierbaren Kostenfaktor dar.

So setzen die Kosten sich konkret zusammen

Pauschal lässt sich natürlich nicht sagen, wie sich die konkreten Kosten einer einzelnen Handwerkerin oder eines einzelnen Handwerkers zusammensetzen. Typischerweise kann allerdings davon ausgegangen werden, dass rund ein Drittel des auf der Rechnung ausgewiesenen Stundensatzes in typische Betriebsausgaben fließt, ein weiteres Drittel den Bruttolohn des Handwerkers ausmacht und der Rest für Sozialabgaben und -aufwendungen anfällt. Natürlich gibt es aber Bereiche, in denen die laufenden Betriebskosten wesentlich höher oder geringer ausfallen können. Gerade Betriebe, die sehr teure Geräte benötigen, müssen oft einen unverhältnismäßig großen Teil der Stundensätze auf die Finanzierung umlegen. Als Faustformel zur Abschätzung eines Kostenvoranschlags kann diese näherungsweise Aufteilung aber hilfreich sein. Ein Stundensatz von 60 € von dem rund 20 € als Bruttolohn an die Handwerkerin oder den Handwerker gehen, ist in vielen Handwerksbereichen keine unrealistische Kalkulation. Als Kundin oder Kunde sollten Sie Vorsicht walten lassen, wenn Sie den Eindruck haben, dass die im Satz kalkulierten Kosten für den Bruttolohn deutlich zu niedrig angesetzt sind. Nicht selten lauern in solchen Fällen Kostenfallen bei der späteren Ausführung des Auftrags. Nicht alle günstigen Handwerksangebote müssen unseriös sein. Dennoch kann es sinnvoll sein, in solchen Fällen noch einmal nachzuhaken oder Vergleichsangebote einzuholen. Ein von Anfang an realistisch geschätzter Dienstleistungspreis ist oftmals kostengünstiger als verdächtig billige Sparangebote.

Erstellung eines Kostenvoranschlag

Bei Naturstein Biermann ist es uns bei der Erstellung von Kostenvoranschlägen wichtig, die Kosten so realistisch und transparent wie möglich zu kalkulieren und vor allem zu kommunizieren. Dabei gehört es für uns immer dazu, uns, gerade vor größeren Aufträgen, noch vor Erstellung des Voranschlags, ein möglichst genaues Bild der Situation vor Ort zu machen (bspw. bei Ausschreibungen ). So ersparen wir uns und vor allem Ihnen, unseren Kundinnen und Kunden, unangenehme Überraschungen während der Umsetzung. Zu offenen Fragen, auch nachdem wir für Sie Ihren individuellen Kostenvoranschlag erstellt haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Natursteine - Beim Kauf auf Qualität achten

Natursteine werden als Bausteine für Böden, Wandverkleidungen und viele andere Bereiche im Moment immer beliebter. Kein Wunder, sind die robusten, natürlichen Werksteine doch nicht nur nachhaltig und umweltschonend, sondern vor allem auch ästhetisch ansprechend. Doch die Optik sollte bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Steinsorte nicht das einzige Kriterium sein. Naturwerksteine sind so vielfältig wie die Natur. Das gilt gerade auch für ihre Gebrauchs- und Nutzungseigenschaften Dieser Artikel soll Ihnen einen Eindruck vermitteln, auf welche Faktoren Sie achten sollten. Gerade wenn Sie größere Mengen eines Naturwerksteins verlegen möchten, sollten Sie sich zusätzlich von Fachleuten beraten lassen.

Fachhändler oder Baumarkt - Gibt es Unterschiede?

Anders als bei keramischen Fliesen oder gebrannten Ziegeln scheint bei Naturbausteinen der Unterschied zwischen den verschiedenen Produkten auf den ersten Blick weniger groß zu sein. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Ob Granit, Sandstein oder Marmor: Aus unserer täglichen Arbeitserfahrung wissen wir, dass es sinnvoller ist, Naturwerksteine vom Fachhändler zu kaufen. Dort werden die Materialien bereits im Vorfeld auf Eignungs- und Verarbeitungsqualität überprüft.

Zum Beispiel ist die Gleichmäßigkeit der einzelnen Natursteinkanten wichtig. Je glatter diese gearbeitet sind, desto problemloser erfolgt ihre Verlegung und Verfugung. Das Verlegen ungleichmäßiger Steinplatten dagegen ist oft mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden. Zum Schutz der Steine und nicht zuletzt der Bauästhetik muss dann teilweise schon während der Verlegung nachbearbeitet werden. Bei Naturstein Biermann haben wir oft mit noch gar nicht so alten Natursteinarbeiten zu tun, die bereits wieder instandgesetzt werden müssen. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder hervorragende Erfahrungen mit den Steinen des Natursteingroßhändlers Rossittis gemacht. Das breite Angebot an unterschiedlichen Werksteinen wird dort kompetent präsentiert und der Service stimmt. Auch das Angebot der Kolleginnen und Kollegen von Magnastein aus Loitsche können wir an dieser Stelle wärmstens empfehlen.

Granitsteinbruch in der nähe von Madrid

Herkunft der Steine

Natursteine werden auf der ganzen Welt abgebaut und verarbeitet. Grundsätzlich unterscheiden Steine aus unterschiedlichen Regionen im Normalfall nicht. Ob aus Europa, China oder Indien: Naturstein zeichnet sich durch seine hohe Wohnlichkeit aus. Dennoch gibt es Qualitätsunterschiede, die im abgebauten Gestein genauso wie in der weiteren Verarbeitung begründet liegen können. Bei Natursteinen aus Deutschland oder Europa ist Verlass darauf, dass die Händlerinnen und Händler, die Hersteller in Regress nehmen, wenn die Qualität nicht stimmt. Gerade bei Steinen aus Fernost ist das nicht immer gegeben. Häufig werden diese in großer Menge importiert und eine Rückverfolgung zum einzelnen Steinbruch ist von Deutschland aus nicht oder nur noch mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich. Das führt dazu, dass Natursteine aus geografisch näher gelegenen Regionen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit eine hohe Qualität aufweisen.
Dazu kommen Faktoren wie der Erzmineralgehalt der Steine, der sich je nach Steinbruch und Lage unterscheidet und bei Importware oftmals nicht klar bestimmt ist. Dennoch ist es möglich, auch aus Asien sehr hochwertige Naturwerksteine zu beziehen. Je nachdem, wie viel Material Sie zu kaufen planen, sollten Sie aber überlegen, im Vorfeld eines Kaufs mit eine Fachfrau oder einem Fachmann Rücksprache zu halten. Auch kann es gerade beim Kauf importierter Steine sinnvoll sein, auf die Expertise des Fachhandels, z. B. mittels einer CE - Zertifizierung zurückzugreifen. Auch die Absprache mit der Firma, die für Sie die Verlegung vornimmt, kann an dieser Stelle sinnvoll sein. Unsere Kolleginnen und Kollegen bei Ariston Naturstein aus Bergkamen zum Beispiel unterstützen Sie gerne bei der Auswahl Ihrer Steine. Dank langjähriger, praktischer Erfahrung beim Verlegen, empfehlen wir das Ariston-Team gerne weiter.

Der Import verdirbt darüber hinaus die eigentlich sehr gute CO2-Bilanz der Naturwerksteine. Da Natursteine mit vergleichsweise geringem Energieaufwand abgebaut und verarbeitet werden, ist der CO2-Fußabdruck der fertigen Steine entsprechend niedrig. Müssen diese noch über einige Tausend Kilometer transportiert werden, geht dieser Vorteil wieder verloren. Darüber hinaus ist bei Importsteinen nicht immer klar, unter welchen Arbeitsbedingungen diese abgebaut werden.

Dichte und Härte von Natursteinen

Gerade bei Natursteinen, die im Außenbereich verlegt werden sollen, spielen Härte der einzelnen Mineralien und die Porosität des Gesteins eine wichtige Rolle. Schließlich sollen Ihre Steine möglichst witterungsbeständig und langlebig sein. Je dichter und weniger porös ein Gestein ist, desto geringer fällt die sogenannte Kapillarkapazität aus: Es dringen weniger Wasser und andere Flüssigkeiten ein. Das ist vor allem im Winter wichtig, wenn ansonsten das Risiko besteht, dass durch Gefrieren kleine Teile des Steins aufgesprengt werden. Moose, Flechten und Algen können sich in solchen Bereichen einfacher ansiedeln und zu Verfärbungen und Schäden am Naturstein führen. Eine geringe Porosität der Steine führt darüber hinaus dazu, dass diese lange Zeit als Bodenbelag genutzt und begangen werden können, ohne merklich abzunutzen. Weichere Gesteine, wie zum Beispiel Oolithkalke oder Kalksteine, die Lehmadern enthalten sind vollkommen ungeeignet. Doch auch bei den eigentlich harten und stabilen Gesteinsarten, wie Granit, kommt es immer wieder vor, dass eine zu hohe Porosität den Einsatz in bestimmten Bereichen erschwert. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie Basaltlava aus der Eifel, die trotz hoher Porosität eine hervorragende Haltbarkeit hat.
Gerade bei online oder im Baumarkt erworbenen Naturwerksteinen, die als Massenware importiert werden, beobachten wir, dass Material in sehr unterschiedlicher Nutzungsqualität verkauft wird. Zugleich muss nicht jeder weichere Stein schlecht für alle anderen Zwecke sein. Zum Beispiel als Wandverkleidung oder sogar als Bodenbelag für die Verwendung im Haus können auch diese Natursteine sinnvoll eingesetzt werden. Gegebenenfalls ist dann aber eine weitere, individuelle Bearbeitung der Steine angebracht. Zusätzliches Schleifen, Kristallisieren oder Imprägnieren können je nach Einsatzzweck und -ort adäquate Maßnahmen sein. Bei Naturstein Biermann bieten wir diese Dienstleistungen an und beraten Sie auch gerne.

Marmorsteinbruch

Rostbildung durch zu hohen Eisengehalt

Einen weiteren wichtigen Faktor bei der Auswahl hochqualitativer Naturwerksteine stellt der Erzmineralanteil im Stein dar. Denn je mehr freies Eisen, bzw. in Form von Pyrit (Katzengold) in einem Gestein enthalten ist, desto mehr neigt dieses dazu Rost zu bilden. Auch hier gilt, dass das in Abhängigkeit nach Einsatzzweck schwerwiegendere Folgen haben kann. Die Erzmineralien liegen oft in stabiler Form vor. Es gibt keinen eisenfreien Granit. Die Menge und vor allen Dingen der Zustand der Erze sind entscheidend. Bianco Cristall aus Spanien ist als „Rostefix“ bekannt, währen der Pedras Salgadas aus Portugal genau das Gegenteil ist. Beide Granite stammen aus der gleichen Magmablase. Der Herkunftsort spielt eine untergeordnete Rolle. Es kommt immer auf den einzelnen Steinbruch an.

Fachhändler wie der Natursteingroßhändler Rossittis, die Firma Magna oder das Team von Ariston beraten Sie als Kundinnen und Kunden zu genau solchen Fragestellungen. Daher hier noch einmal unsere Empfehlung, Natursteine primär im Fachhandel zu kaufen und auf das Know-how der Fachleute zurückzugreifen. Auch wir bei Naturstein Biermann stehen Ihnen bei Fragen zur Pflege und Bearbeitung Ihres Natursteinwerks selbstverständlich zur Verfügung. 

großer Marmorblock

Frühjahrsputz für Ihren Außenbereich

Die Frühjahreszeit - die beste Zeit, um die Natursteinterrasse, den Hauseingangsbereich (Außentreppe) o.ä. wieder auf Vordermann zu bringen. Sie sind auf der Suche nach einfach anwendbaren, aber effektiven Produkten, um Ihren Außenbereich zu reinigen?! Wir bei Naturstein Biermann garantieren Ihnen, dass wir qualitativ hochwertige Produkte anbieten und sie mit einem Kauf bei uns nichts falsch machen können. Bei Naturstein Biermann finden Sie ein vielfältiges Sortiment an Produkten für Ihren Haushalt ob im Innen- und Außenbereich. Wir bzw. unsere Produkte kümmern sich um jede Art von Steinen wie Marmor, Granit, Schiefer, Sandstein, Terrazzo, Cotto bis hin zu Quarz-Komposit u.v.m.

Vorher

Natursteintreppe vor einer professionellen Reinigung

Nachher

Natursteintreppe nach einer professionellen Reinigung

Kommen wir nun zum Eingemachten

Wenn Sie die ersten Sonnenstrahlen des Jahres sehen, wird Ihnen meistens wieder bewusst, dass Sie eine Terrasse haben die gesäubert werden muss, eine Außentreppe vor der Haustür die bereits viele Jahre hinter sich hat und man dies auch sieht oder aber Ihre Beläge im Außenbereich im Laufe der Jahre viel zu rutschig geworden sind u.v.m. Im Laufe des Winters bzw. der Wintermonate hat sich auf der Terrasse, dem Balkon, den Wegen, auf Mauerabdeckungen oder an der Hausfassade höchstwahrscheinlich viel Grünbelag o.ä. abgelagert. Umwelteinflüsse wirken sich negativ auf die Steine ein und verursachen teils hartnäckige Verunreinigungen, die dann eine schmierige Schicht bilden und schließlich den Belag rutschig machen können. Unschöne Verfärbungen und Flecken sind ebenfalls an der Tagesordnung.
Meistens wird dann der Fehler gemacht und der altbekannte Hochdruckreiniger kommt zum Einsatz. Von dieser Variante ist dringend abzuraten.

Warum möchten wir Ihnen kurz erläutern:

Im ersten Moment hat man den Eindruck, die Fläche ist perfekt sauber geworden. Dies mag sein, dennoch hat man gleichzeitig mit jeder Benutzung einen tieferen Schaden an der Oberfläche verursacht. Der Belag wird immer rauer und rauer und Schmutz, Grünspan etc. setzt sich erneut schneller und tiefer an der Oberfläche fest. Was ist das Resultat: Der Kunde holt den Hochdruckreiniger im Laufe des Jahres immer öfter und öfter hervor. Am Ende erhält man eine beschädigte, raue und schmutzanfälligere Oberfläche als gewünscht. Auch die alltägliche Reinigung wird durch eine immer rauer werdende Oberfläche erschwert, bis es irgendwann eigentlich nicht mehr möglich ist.

Wir schlagen stattdessen vor, den Belag professionell aufarbeiten zu lassen. Hier finden Sie unser gesamtes Dienstleistungsangebot. Meistens haben Ihre Beläge bereits einige Jahre hinter sich. Nach einer Aufarbeitung und anschließenden richtigen Reinigung und Pflege halten diese mindestens nochmal so lange. Nach der Aufarbeitung durch uns beraten wir Sie dann in Sachen richtiger Reinigung und Pflege, welche speziell auf Ihren Belag und Ihren Bedürfnissen abgestimmt wird. Wir führen noch vor Ort eine Einweisung mit unseren Materialien und Mitteln durch. Falls gewünscht erstellen wir ein Wartungsangebot welches Aufwand und Kosten im Laufe der Jahre minimieren wird. Hier finden Sie unsere Produktpalette für Ihren Außen- aber auch Innenbereich !

Vorher

Natursteinterrasse vor einer professionelle Reinigung

Nachher

Natursteinterrasse nach einer professionelle Reinigung

Auf unserem Youtube-Kanal oder auf unserer Website finden Sie diesbezüglich verschiedene Imformationsvideos. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, um weitere Fragen zu klären oder aber einen KOSTENLOSEN Besichtigungstermin mit uns zu vereinbaren.

Beispiele für Flecken am Naturstein um Außenbereich

Natursteine - Was ist das eigentlich und welche Materialien gibt es?

Grundsätzlich gilt: Der Name ist Programm. Steine die direkt aus der Natur stammen, gelten grundsätzlich als Natursteine. Sie unterscheiden sich zum Beispiel von gebrannten Ziegeln, keramischen Materialien oder aus Zement gegossenen, steinähnlichen Baustoffen. Natursteine in unterschiedlichster Qualität gibt es direkt aus Deutschland und unseren Nachbarländern in Europa. Doch auch von anderen Kontinenten werden Natursteine importiert. Für uns im Baugewerbe sind in erste Linie die sogenannten Festgesteine wichtig, die in Steinmetzwerkstätten zu Naturwerksteinen verarbeitet werden.

Naturstein vom Steinmetz bearbeitet

Welche Natursteine gibt es?

Das wohl wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Natursteins ist die Härte des Gesteins. Grundsätzlich wird hier zwischen Weich- und Hartgestein unterschieden. Zu den Weichgesteinen gehören zum Beispiel die verschiedenen Sandsteine, Marmor oder auch Vulkanite wie Andesit oder Basalt. Zu den Hartgesteinen dagegen zählt man z.B. Materialien wie Granit und Diorit, die widerstandsfähiger und damit vor allem für die Verwendung im Garten oder der Außenarchitektur geeignet sind. Die Einteilung in Weich- und Hartgestein lässt sich dabei in vielen Fällen nicht trennscharf ziehen. Sie hilft vor allem Handwerkerinnen und Handwerkern, zu entscheiden, mit welchen Werkzeugen die Verarbeitung des entsprechenden Gesteins am besten vorzunehmen ist. Natursteine gelten übrigens auch als besonders umweltfreundliches Baumaterial. Denn bei der Herstellung der Naturbausteine wird weniger Energie aufgewandt als bei der Produktion keramischer Baumaterialien. Da viele der Naturgesteinsarten in Deutschland oder unseren Nachbarländern vorkommen, lassen sich potenziell auch die Transportwege kurzhalten. Die Entsorgung von nicht länger gebrauchten Natursteinen stellt in der Regel ebenfalls kein Problem dar, da diese unbehandelt keinerlei Umweltgifte enthalten.

Kran im Marmorsteinbruch

Verwendung von Natursteinen im Innen- und Außenbereich

Die besonders weichen Steine, wie etwa Sand- und Kalksteine oder Marmor werden vor allem für die Verwendung im Haus ausgewählt. Die Oberflächen fühlen sich angenehm an und lassen sich in unterschiedlichsten Farbtönen beziehen. Jedoch ist hier auch immer an die Empfindlichkeit des jeweiligen Steins zu beachten. Für die Nutzung im Außenbereich dagegen eignen sich vor allem Hartgesteine, die widerstandsfähiger sind und auch bei heftigen Witterungsverhältnissen lange erhalten bleiben. Zusätzlich empfiehlt es sich, möglichst von Anfang an etwas Zeit und Mühe in die Pflege der Steine zu investieren (siehe dazu unseren Beitrag zu Flecken am Naturstein). Gerade für Steine, die in besonders beanspruchten Bereichen genutzt werden, ist das wichtig. Doch nicht nur die Widerstandsfähigkeit der einzelnen Gesteinsarten ist ein ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Material.

Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Gesteinsarten

Auch die konkreten Nutzungswünsche spielen eine Rolle. So ist zum Beispiel Granit als schichtweise aufgebautes Gestein nicht einfach so durchbohrbar. Hierzu benötigt man spezielleres Werkzeug oder am besten eine Fachfirma die sich damit auskennt. Auf der anderen Seite ist Granit aber widerstandsfähig und teilweise säureresistent, sodass er besser geeignet ist als Marmor, um zum Beispiel Badezimmerböden damit auszulegen. Doch auch für Pflastersteine, Platten oder Treppenstufen eignet er sich hervorragend. Syenit, Diorit und Basalt sind mit dem Granit nah verwandt und werden auf ähnliche Weise eingesetzt. Sand- und Kalksteine dagegen sind hervorragend geeignet, um auch nach Fertigstellung des Baus noch weiter bearbeitet zu werden. Damit eignen diese sogenannten Sedimentgesteine sich besonders, um im Innenbereich Bodenbeläge oder Mauern zu bauen. Auch bei der Anlage von Steingärten greifen heute immer mehr Bauherren und Architekten auf Kalkstein zurück. Die Bauherrn sollten aber genauestens über die Empfindlichkeit (nicht säureresistent) und die richtige Reinigung und Pflege aufgeklärt werden.
Marmor, Schiefer und Gneis schließlich sind als sogenannte Metamorphite oder Umwandlungsgesteine vor allem aus optischen Gründen spannend. Marmor zum Beispiel entsteht durch Kristallisierung der Quarze aus Kalkstein und gilt bereits seit Jahrtausenden als besonders edles Baumaterial. Aufgrund seiner Struktur speichert Marmor Wärme gut und eignet sich damit, um in Verbindung mit einer Fußbodenheizung eingesetzt zu werden. Gerne beraten wir Sie und helfen Ihnen das passende Material für sich zu finden. Anschließend stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite wenn es um eine nachträgliche Bearbeitung, Verschönerung oder die richtige Reinigung und Pflege geht.

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Inhaber: Andree Biermann
In Schulten Böcken 33
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